E–Roller im Straßenverkehr

Roller mit elektronischem Antrieb sind zu einem beliebten Transportmittel geworden. Schließlich sind sie leise, umweltfreundlich, kostengünstig m Verbrauch und eine großartige Lösung vor allem für städtische Pendler, um den letzten Kilometer zum und vom Arbeitsplatz schnell zurückzulegen. Aber auch Schüler und Studenten wählen immer öfter dieses Fortbewegungsmittel.

Während früher der Trend mehr in Richtung klassischer Steh– Roller mit Elektroantrieb ging, trifft man in letzter Zeit häufig richtige kleine Elektromotorräder mit bequemen Sitz an.

Eine zentrale Frage müssen sich aber die Verkäufer, als auch Besitzer dieser Fahrzeuge stellen: Sind diese umweltfreundlichen E-Roller im Straßenverkehr legal?

In diesem Artikel wollen wir deshalb erklären, welche Voraussetzungen ein E-Roller haben muss, damit er im öffentlichen Straßenverkehr benützt werden darf und auf welchen Straßen und Wegen man mit ihm zirkulieren kann.

Laut EU–Straßenverkehrsordnung muss das Gerät so konstruiert sein, dass der Motor die Leistung von 1KW nicht überschreitet und eine maximale Geschwindigkeit von nicht mehr als 6 km/h entwickelt. Die selbe Regelung gilt auch für die sogenannten "Hoverboards" und Roller mit Verbrennungsmotor.

Nur wenn die genannten Voraussetzungen gegeben sind, gelten diese Geräte nicht als Fahrzeuge und sind elektrischen Rollstühlen bzw. elektrischen Spielautos gleichgestellt.

Mit diesen ist es erlaubt auf Fußgängerwegen und Gehsteigen im Schritttempo zu fahren, unter der Bedingung, dass die Fußgänger und die anderen Verkehrsteilnehmer nicht behindert bzw. gefährdet werden.

Das Fahren mit den E-Rollern auf Straßen oder Fahrradwegen ist grundsätzlich verboten. Doch Achtung: Viele Elektro Roller erreichen wesentlich höhere Geschwindigkeiten. Mit diesen ist das Fahren auf öffentlich zugänglichen Straßen und Plätzen nicht erlaubt, sondern nur auf eingezäuntem, nicht zugänglichem Privatgrund.

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